Schulversuch

 

Entwicklung des RBZ-Schulversuchs

Der grundlegende Strukturwandel, die demografische Entwicklung und der zukünftige Fachkräftebedarf stellen vielfältige neue Anforderungen an die Berufskollegs. Die Bedeutung der beruflichen Schulen als regionale Standortfaktoren und als Bildungsdienstleister mit einer ausgeprägten Orientierung an den Bedarfen und Interessen der Schüler*innen, der dualen Bildungspartner*innen sowie anderer regionaler Bildungsakteur*innen, aber auch eine kontinuierliche messbare Qualitätssteigerung der schulischen Arbeit geraten immer stärker in das Blickfeld aller an beruflicher Bildung Beteiligten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ministierum für Schule und Bildung, der Bezirksregierung Arnsberg, den acht Dortmunder Berufskollegs in städtischer Trägerschaft, der Stadt Dortmund und einer wissenschaftlichen Begleitung wurde aufbauend auf der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit im Verbund ein Schulversuch zur Einrichtung eines Regionalen Bildungszentrums der Berufskollegs der Stadt Dortmund mit einer zentralen Geschäftsstelle erarbeitet und eingerichtet.

Den vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigten RBZ-Schulversuch nebst Anlagen finden Sie hier.

Die Laufzeit des Schulversuchs wurde zunächst bis zum 31.07.2024 vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. 

 

Die Entwickler*innen des RBZ-Schulversuchs. 

 

Zielsetzung des Schulversuchs

 

Inhaltliches Ziel des Schulversuches ist es, die Region und ihre Entwicklung zu fördern, indem regionalspezifisch entwickelte Bildungsgänge koordiniert angeboten und erprobt werden. Im Fokus des Schulversuchs stehen die Koordination der folgenden drei Bildungsgänge:

  • Einrichtung internationaler Förderklassen zur Stärkung der Integrationsperspektive

  • Einrichtung von BKAZVO-Plätzen zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit

  • Kontinuität im Angebot der Doppelqualifizierung im Rahmen dualer Ausbildung zur Steigerung der Attraktivität einer beruflichen Ausbildung

Neben der Koordination der oben genannten Bildungsangebote werden die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen und erforderlichen Organisations-, Finanzierungs- und Leitungsstrukturen erprobt. Hinzu kommen korresponierende Aufgaben des Monitorings und der Lehrerfortbildung. 

 

Organisationsstruktur

 

 

Offizieller Startschuss

 

Im Rahmen einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am 17.01.2020 im Veranstaltungssaal des Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskollegs haben Frau Ministerin Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Frau Stadträtin Schneckenburger, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund, den offiziellen Start des Schulversuchs „Regionales Berufsbildungszentrum Dortmund“ verkündet.

Foto: Roland Gorecki; Auftaktveranstaltung zum Schulversuch „Regionales Berufsbildungszentrum“ mit Frau Ministerin Gebauer und Frau Stadträtin Schneckenburger

 

Der Schulversuch ist Bestandteil der vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam erarbeiteten Agenda zur Stärkung der Beruflichen Bildung (Handlungsfeld 5: Regionale Verantwortung der Berufskollegs stärken).